Unser Yogaloft
Unser Yogaloft

"jaya jaya devi mater …"

Es gibt kaum Worte, die tatsächlich beschreiben, was Du fühlst wenn Du Dich im Yogaloft befindest: eine Größe und Weite gepaart mit Licht und Stille - die bodentiefen Fenster nach Süden ermöglichen den Blick weit über Maitenbeth hinaus bis zur Kampenwand und die bayerischen Alpen. Wenn Du nach Norden schaust, bist Du mit den Augen im Himmel und fast schon im nahe gelegenen Wald, im Westen gibt es die riesige Dachterrasse und spektakuläre Sonnenuntergänge.

Hier im Loft finden tägliche Yogastunden statt: Yoga-Maitenbeth von Gertraud Madhavi Rutzmoser bietet ein breites Spektrum an unterschiedlichen Stilen und Herausforderungen für alle Yogabegeisterten und -Interessierten, sowohl in größeren Gruppen, aber auch im personal training.

Es gibt Angebote für Kinder, aber auch ältere Menschen dürfen sich in einem geschützten Rahmen frei entfalten und von frei von Bewertung ihr Potenzial ausleben.

An Wochenenden werden Retreats und Ausbildungen von unterschiedlichen Lehrern angeboten, wir vermieten das Loft auf Anfrage und bleiben dabei unserer Idee treu: die Angebote dürfen frisch und lebendig sein, dabei mit Liebe und Respekt die persönliche Weiterentwicklung des/der Einzelnen fördern und wertschätzen.

 

Yoga gibt es schon seit etwa 5.000 Jahren. Es hat seinen Ursprung in der östlichen Welt – in Indien. Durch Yoga bekommen wir die Möglichkeit, uns intensiver mit uns selbst auseinanderzusetzen und unseren Körper besser kennenzulernen und zu verstehen. Ziel von Yoga ist es, einen Zustand zu erreichen, in dem wir immer gegenwärtig, bei uns selbst, sind. Yoga ist laut Patañjali „die Fähigkeit, sich ausschließlich auf einen Gegenstand, eine Frage oder einen Inhalt auszurichten und in dieser Ausrichtung ohne Ablenkung zu verweilen.“

Diese Aufmerksamkeit uns selbst gegenüber erfrischt, entspannt und zentriert.

 

Körperliche und psychische Wirkungsweisen von Yoga

Es gibt viele wissenschaftliche Studien und Berichte über die Wirkung von Yoga. Die Praxis der Asanas fördert Kräftigung, Mobilisierung und Dehnung des Körpers. Wir trainieren unsere Körperwahrnehmung, die motorische Koordination der Muskeln, den Gleichgewichtssinns und fördern Flexibilität und Durchblutung.

Das Verhältnis von Anspannung und Entspannung der Muskulatur ist ein wichtiger Bestandteil der einzelnen Yogapositionen. Chronische Verspannungen lassen sich hierdurch wahrnehmen und möglicherweise lösen.

 Shavasana, die liegende Position zum Ende der Yogastunde, kann zu einem sehr tiefen Entspannungszustand führen. Das bringt insgesamt mehr Ruhe und Gelassenheit.

 Im Verlauf einer YogaStunde wird die tiefe Atmung bewusst integriert. Hierdurch kommt das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht, womit sich Blutdruck, Herzfrequenz und Muskeltonus senken lassen.

Durch eine bewusste Atem- und Bewegungsführung, Meditation und Achtsamkeit lassen sich Kraft, Ruhe und Gelassenheit in unser Leben integrieren. Mithilfe der Verbindung von Atmung und Bewegung schaffen wir es, im gegenwärtigen Moment anzukommen. Wir schweifen gedanklich nicht mehr andauernd in die Vergangenheit oder Zukunft ab.

 

Zwar sind die äußerlichen Haltungen, die Asanas, fester Bestandteil von Yoga. Es geht jedoch vielmehr um die innere Haltung, mit der wir uns selbst in den Übungen begegnen. So kann es passieren, dass wir nach und nach positive Qualitäten und Eigenschaften aus der Praxis mit in den Alltag nehmen.

Ein Beispiel: Mit einer Übung wie dem Baum balancieren wir uns aus und stärken unsere Körpermitte und Konzentrationsfähigkeit. Übertragen auf unser Leben lernen wir, auch in anstrengenderen Situationen nicht gleich die Fassung zu verlieren. Stattdessen schaffen wir es immer wieder, uns in unser eigenes Lot zu bringen.

Im Yoga gibt es einige Stellungen, die Stärke und Selbstvertrauen verkörpern, zum Beispiel durch die bewusste körperliche Aufrichtung. Diese Asanas können dazu führen, Gefühlen wie Angst und Unsicherheit entgegenzuwirken. Wir wissen, dass wir uns immer wieder in diesen Positionen stabil, aber gleichzeitig gelassen fühlen. Das wiederum verleiht uns eine gewisse Sicherheit, auch in anderen Situationen standhaft zu bleiben.

Hilfsmittel

Manchmal brauchen wir eine äußere Komponente, um besser in eine Asana hineinzufinden. Hilfsmittel sind sinnvoll, wenn sie dabei helfen, tiefer, besser und bewusster in eine Haltung hineinzufinden. Vor allem, wenn zu Beginn noch kein hohes Maß an Flexibilität vorhanden ist.

In unserem Yogaloft finden sich alle Hilfsmittel für eine ausgewogene und gesunde Yogapraxis:

wir empfehlen:

• eine rutschfeste Matte

• eine gefaltete Decke oder ein Kissen, um erhöht zum Sitzen zu kommen, eventuell ein Yogabolster

• ein bis zwei Klötze, sowie einen Gurt oder Gürtel

Yoga ausschließlich als sportliches Training?

Yoga ist in jedem Fall eine sportliche Betätigung. Durch die Bewegung wird die Tiefenmuskulatur gekräftigt. Zum einen gibt es fließende Abläufe, zum Beispiel beim Sonnengruß. Zum anderen sind kraftvolle Asanas wie Balancehaltungen und Standhaltungen wesentlicher Bestandteil. Werden die Asanas jedoch als reine sportliche Betätigung gesehen und praktiziert, gehen die wesentlichen Aspekte von Yoga verloren.

In der Werbung oder in den sozialen Medien werden oft sehr anspruchsvolle Haltungen gezeigt. Ohne Vorerfahrung  birgt das in jedem Fall auch eine gewisse Verletzungsgefahr. Mithilfe der gezielten und persönlichen Anleitung durch eine Yogalehrerin oder einen Yogalehrer lässt sich diese Gefahr verringern.

Darüber hinaus ist das Einzige, was wir falsch machen können, nicht auf den eigenen Körper zu hören. Nur wir selbst spüren, welche Übungen guttun und welche nicht. Bei bekannten Problemen mit Rücken oder Hüften sollte nur geübt werden, was sich für diesen Bereich angenehm anfühlt und nicht schmerzt.

Das bedeutet nicht, bei jeder etwas anstrengenderen Übung gleich das Handtuch zu werfen. Die Herausforderung suchen und mit den eigenen Grenzen zu spielen, ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Yogapraxis.

Wichtig: Nie im Schmerz bleiben, sondern maximal eine ungewohnte Spannung akzeptieren - in jedem Fall eine Variante wählen, Hilfsmittel nutzen und im Zweifel immer mit dem Yogalehrer oder der Yogalehrerin darüber sprechen.

Je regelmäßiger praktiziert wird, desto schneller werden körperliche und mentale Veränderungen wahrgenommen.

Letztendlich wirkt Yoga bei jedem Menschen auf unterschiedliche Art und Weise. Daher gibt es keine genaue Vorgabe, wie oft wir trainieren sollten. Gerade als Anfänger oder Anfängerin ist es gut, das richtige Maß an regelmäßiger Praxis zu finden. Wichtig: sich dabei nicht unter Druck gesetzt oder gestresst zu fühlen.

Welche Arten von Yoga gibt es?

Hatha-Yoga

Aus dieser Lehre haben sich die nachfolgenden Stile entwickelt. Sanfte, aber auch kraftvolle Übungen und Abläufe, verschiedene Atemübungen und Achtsamkeit stehen im Fokus.

Vinyasa- und Power-Yoga

Die traditionellen Übungen aus dem Hatha-Yoga werden in kreative, anstrengendere und fließende, meist atemgeführte Abläufe umgeformt.

Für kraftvolle und sportliche Menschen unter Einbezug ihrer Spiritualität ideal

Yin-Yoga

Die Übungen werden mit drei bis fünf Minuten besonders lang gehalten, um an das tief liegende fasziale Gewebe heranzukommen. In den Haltungen geht es um Loslassen und Entspannung.Das Hineinentspannen ermöglicht tiefe fasziale und muskuläre Dehnung und Lösung- sehr wohltuend!

Spirits Yoga

Diese Yogapraxis ist eine Mischung aus Hatha, Vinyasa-und YinYoga : Dabei setzt dieser Yoga Stil auf ein gutes Gleichgewicht zwischen kraftvoller, dynamischer Körperarbeit sowie Spiritualität, Achtsamkeit und Selbsterforschung:

Alles ist verbunden!

 

 

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