Der"Kebinger"
Unser "Schönfleck" oberhalb von Maitenbeth liegt im Osten von München inmitten von Wiesen und Wäldern mit Blick auf die Berge.

Seit 2017 sind wir am „Kebinger“ zuhause - der Hofname der ersten Familie bleibt, wir sind die vierten Besitzer….und mit dem Kauf dieses 1923 erbauten Bauernhofes haben wir uns einen langjährigen Wunsch erfüllt.
Reichlich und mehr Platz zu haben, für Familie, Freunde und unsere Tiere: ein Mehrgenerationenwohnen zu erschaffen, wie das der Altbürgermeister von Bremen, Henning Scherf, beschrieben und gemacht hat - das war die Grundidee.
Das Leben wirft einem die Bälle zu und so waren wir kurz nach unserem Einzug ein Mehrgenerationenhaus: unsere Kinder noch da und für dreieinhalb Jahre Oma Anne mit dazu - seit 2021 haben sich die Oma und auch die erwachsenen Kinder auf den Weg gemacht…
Nun konnten wir unsere Pläne für den Umbau des Hofes verwirklichen: Das alte Bauernhaus bewohnen wir zusammen mit unseren kleineren Vierbeinern, wunderbare dicke Mauern, im Sommer kühl, im Winter warm mit Kachelofen und Sitzfenster nach Süden - ein Wohlfühlhaus!
Seit Frühjahr 2026 haben wir einen wirklich wunderschönen neuen Gemüsegarten nach Permakultur gebaut und gepflanzt. Üppige Fülle: Gemüse, Salate, Blumen, Insekten leben zwischen ausgesamten Sonnenblumen und Kräutern, Wildblumen und Stangenbohnen auf Randhügeln und dem 8 Meter langen "großen" Hügelbeet. Der Aufbau aus Holz, Mist und Erde hat einige Wochen Vorbereitung und viele Hände gebraucht - das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand und die gründliche Planung mit Hilfe einer Beraterin aus dem Chiemgau, Danke an alle!
Um die Hoftour vollständig sein zu lassen: Es gibt noch das „Hüsli“, ein Austragshäuserl, das ganz zu Beginn wohl eine Lkw-Garage war: hier haben drei Jugendliche den Auszug aus dem Elternhaus geprobt, für ihre Schulabschlüsse gelernt, Musik gemacht und gefeiert - nun ist es ein ganz wundervolles Haus für meine Praxis "HEILWEGE": Sonnige 56 qm, voll ausgestattet mit Küche und Bad, Pelletofen und Blick auf die Pferde, die direkt im Anschluss ihren Paddocktrail bewohnen:
Großzügige 8000qm gehören im Moment vier Pferden, die ganzjährig selbstbestimmt auf ihrem Areal unterwegs sind, bei Schnee und Sturm genauso wie im Sommer: Unterstände und Baumschatten, Sandplatz und Wiesen werden von allen ausgiebig belebt. Die herumliegenden Baumstämme übersprungen, wenn der Übermut kitzelt und der Hügel am südlichen Ende wird oft von allen gleichzeitig im Galopp überquert: wir Menschen sorgen für „apfelfreie“ Böden, frisches Heu und Ausbildung - ein Geben und Nehmen das sich im Gleichgewicht befindet.




